Spartipps für Studenten

von am 5. November 2012 in Universität

Spartipps für Studenten

Gebühren, Beiträge und hohe Lebenshaltungskosten machen das Studium in Deutschland teuer. Für Studierende mit knapper Kasse bieten die verschiedenen Kostenfaktoren des Studiums jedoch durchaus Sparpotentiale.

Drei Milliarden Euro BAFöG

Noch immer ist das Studium in den deutschen Großstädten eine hohe finanzielle Belastung, auch wenn die Studiengebühren in vielen Bundesländern mittlerweile abgeschafft wurden. Während eine Ausbildung wenigstens eine geringe Bezahlung beinhaltet, wird für das Studium an der Universität nur gezahlt – das senkt die Chancengleichheit von Familien mit geringen Einkommen. Abhilfe schaffen Studentenjobs auf 400 Euro Basis und finanzielle Unterstützung vom Staat, für das BAFöG haben Bund und Länder laut Spiegel im vergangenen Jahr erstmals über drei Milliarden Euro ausgegeben. Die Kosten für das Studentenleben verteilen sich im Wesentlichen auf fünf große Bereiche, die je nach persönlicher Lage der Studierenden unterschiedlich ausfallen können. Das erste sind die Universitätskosten selbst, die anderen vier Punkte gliedern sich in die verschiedenen Bereiche der Lebenshaltungskosten – Wohnen, Lebensmittel, Kleidung und Freizeitgestaltung.

Kosten für das Studium senken

Der elementare Kostenpunkt sind die nötigen finanziellen Mittel für das Studium selbst: In erster Linie sind das Semesterbeiträge und eventuelle Studiengebühren, die einen Umfang von mehreren hundert Euro pro Semester erreichen. Außerdem werden für das Studium Schreibwaren, teure Fachliteratur, ein Computer und passende Software benötigt. Einige Anschaffungen sind dabei einmalig, andere Kosten müssen regelmäßig gestemmt werden. Wer hier sparen möchte, hat allerdings mehrere Optionen. Hilfsmittel fürs Studium, etwa die nötige Literatur, sollten bei knapper Kasse einfach gebraucht gekauft werden. Personen, die ihr Studium beendet oder gewechselt haben, und Studenten, die ihre erworbenen Bücher nicht mehr benötigen, verkaufen die Fachliteratur meist für wenig Geld auf diversen Online Plattformen und Tauschbörsen. Auch bei der technischen Ausstattung kann gespart werden! Computer, Drucker oder Scanner sind heutzutage unverzichtbare Arbeitsgeräte beim Studieren, schlagen bei der Anschaffung aber mit ziemlich hohen Kosten zu Buche. Hier können ebenfalls gute gebrauchte Geräte online ersteigert werden, auch wenn die wirklich billigen Angebote meist kleinere Einschränkungen besitzen. Über optische Macken sollte hinweg gesehen werden (es kommen mit der Zeit sowieso neue dazu), fehlendes Zubehör kann nachgerüstet werden.

Tipps für niedrigere Lebenshaltungskosten

Das Wohnen ist ein weiterer intensiver Kostenpunkt bei der Finanzierung des Studiums und des Studentenlebens, es sei denn man wohnt noch bei den Eltern. Neben den in deutschen Universitätsstädten stetig steigenden Mieten kommen noch Kosten für Möbel, die Instandhaltung und für Reinigungsmittel hinzu. Sparpotential bietet hier der Verzicht auf die eigenen vier Wände, denn das Leben im Studentenheim oder in der WG ist in der Regel günstiger. Hier helfen auch die Tipps zum Energiesparen, die man zurzeit häufig in den Medien findet. Das gleiche gilt für die Bereiche Lebensmittel und Kleidung, für deren Kauf man eine Reihe von nützlichen Hinweisen online finden kann. Wer hier bewusst kauft und sich nicht von den Marketingtricks blenden lässt, der spart bares Geld! An der Freizeit sollte hingegen nicht allzu viel eingespart werden, auch wenn das auf den ersten Blick als unwichtigster der fünf Kostenpunkte erscheint. Eine interessante und spannende Freizeitgestaltung ist als Ausgleich zum harten Studienalltag und Prüfungsstress besonders wichtig, erhöht die Lebensqualität und gibt somit Kraft und Motivation für das Studium. Dank Studentenermäßigungen wird der Besuch im Kino, Museum oder beim Sport günstiger! Wer die Augen offen hält entdeckt zudem immer wieder gute und kostenlose Freizeitangebote. Hierauf haben sich zum Beispiel zahlreiche “Low Budget” Reiseführer spezialisiert, die man für die meisten Städte in Buchform und ansonsten auch online findet.








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