Für die Abschlussprüfung lernen – Tipps

von am 18. Januar 2012 in Ausbildung

Für die Abschlussprüfung lernen – Tipps
Zeitaufwand: mehrere Wochen
Schwierigkeit: mittel
Anmerkungen: Richtig lernen will gelernt sein !
1
Um eine Abschlussprüfung mit Erfolg zu bestehen, ist es das Wichtigste, rechtzeitig mit dem Lernen anzufangen.
2
Im Voraus sollte der Prüfungsablauf ganz klar sein. Es muss Wissen darüber vorliegen:
was verlangt wird,
wie lange man für das Lösen der Aufgabenstellungen Zeit bekommt,
welche Themen behandelt wurden,
welche Schwerpunkte es innerhalb der einzelnen Themen gibt,
welche Themen bzw. Aufgaben typisch für welches Feld sind und wie man an diese am besten heran geht.
3
Da nicht nur auf ein Fach sondern auf mehrere Gleichzeitig gelernt wird, ist es wichtig sich nicht dem zu widmen, welches man sowieso am besten beherrscht, sondern sich auf alle zu konzentrieren.
4
Dies gelingt am besten mit Hilfe eines Stundenplans, der dem der Schule ähnelt. Man selbst setzt sich dabei Zeiten und Pausen und hält diese (wenn nötig auch unter Benutzung eines Weckers) strickt ein.
5
Schreibt man sich einen solchen Plan, ist es zudem wichtig nicht erst nachmittags zu beginnen. Wie in der Schule auch, sollte man nach einem kurzen Frühstück mit dem Lernen anfangen und eher Platz in den Abend lassen, da man das Pensum, welches man sich vornimmt in der Regel nicht abgearbeitet bekommt.
6
Auf eine Abschlussprüfung sollte man mindestens 6 Stunden täglich lernen. Dabei ist die geschickteste Einteilung von 8 – 9.30, Pause bis 10. Von 10 – 12.30, Pause bis 14 Uhr. Von 14 – 15.30, Pause bis 16 Uhr. Und eine letzte Einheit von 16 – 17.30 Uhr.
7
Beim Lernen kommt es nicht auf bloßes Durchblättern und Überlesen der Unterlagen an. Es ist wichtig, vorhandene Aufgaben noch einmal vollständig zu lösen und damit Verstandenes selbst anzuwenden.
8
Die wichtigsten Theorien, Formeln, Thesen etc. sollte man sich erneut herausschreiben. Entweder auf übersichtliche Blätter, die man immer und immer wieder durchgeht (Zudecken und im Kopf oder auf einem Zettel reproduzieren, was man davon noch auswendig weiß) oder aber auf Karteikarten, welche man überall mit hinnehmen kann.
9
Sich selbst Aufgaben zu erfinden und diese zu lösen ist zudem eine sehr effektive Lernart. Wer zu einer deutschen Lektüre selbst Fragen erfindet, die möglicherweise als Aufgabe in der Prüfung auftauchen können, kommt sehr viel weiter als der, der nur den Lektüreschlüssel gelesen hat.
10
Um Übungsaufgaben in naturwissenschaftlichen Fächern sollte man sich nicht drücken, da diese viel auf der Anwendung von Formeln aufbauen.
11
Bei Fremdsprachen nie mit dem Vokabel lernen aufhören. Es ist keine verschwendete Zeit sich selbst noch ein paar Tage vor der Prüfung 10 neue Wörter drauf zu schaffen. Die Grammatik dagegen sollte angewendet werden, indem selbst Texte über Prüfungsrelevante Themen verfasst werden.
12
Ein paar Wochen vor der Prüfung lohnt es sich zudem, eine solche Situation zu simulieren und somit auf Tempo zu arbeiten. Erst dann kann man sehen, ob man mit der bemessenen Zeit zurechtkommt und es vermag, diese sinnvoll einzuteilen.
13
Egal wie viel oder wenig man schlussendlich geschafft hat, rechtzeitig mit dem Lernen aufhören. Das Gehirn braucht mindestens eine Nacht, um neues Wissen abzuspeichern und auch in der Lage zu sein, um gelerntes Wissen abrufen zu können. auf keinen Fall vor der Prüfung lernen, das es sonst schwer fällt an vorhandenes Wissen zu kommen.







Print article

Kommentieren

Sie müssen eingeloggt sein, um zu kommentieren.