Bildungskredit beantragen – Tipps

von am 17. April 2012 in Ausbildung

Bildungskredit beantragen – Tipps
Schwierigkeit: Das Ausfüllen der Formulare bedarf ein wenig Einarbeitungszeit, kann jedoch zügig bewerkstelligt werden.
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Der Ansprechpartner für einen Bildungskredit ist die KfW-Bank. Bevor man den Kontakt zu dieser Bank sucht, sollte überlegt werden, welche Laufzeiten im Einzelfall vorteilhaft erscheint. Man kann Kredite mit einer Laufzeit von bis zu 24 Monaten für einen Ausbildungsabschnitt aufnehmen.
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Der Betrag wird in Raten von 300 € monatlich im Voraus ausbezahlt.
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Auf den Bildungskredit besteht keinerlei Rechtsanspruch. Er kann nicht eingeklagt werden. Möchte man diesen beantragen, muss man einige Kriterien erfüllen.
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Der Schüler sollte volljährig sein und schon über einen berufsqualifizierenden Abschluss verfügen. Eine Beantragung kann auch genehmigt werden, wenn der berufsqualifizierende Abschluss mit dem Abschließen der gegenwärtigen schulischen Ausbildung erlangt werden kann. Dies trifft zu, wenn sich der Auszubildende im vorletzten oder letzten Jahr der Ausbildung befindet.
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Studenten/Studentinnen können einen Bildungskredit beziehen, wenn sie sich in einer fortgeschrittenen Phase ihrer Ausbildung befinden. Diese sollten die Zwischenprüfungen bestanden haben, den ersten Teil ihres Konsekutivstudiengangs erfolgreich abgeschlossen oder ein ein Master- oder Magisterstudium absolviert haben.
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Eine weitere Voraussetzung für einen Bildungskredit ist, dass ausschließlich Personen gefördert werden, welche ihre Ausbildung in Ausbildungsstätten durchführen, die auch im Rahmen des BAföG anerkannt sind. Ist dies nicht der Fall, kann eine Förderung durch einen Bildungskredit nicht bewilligt werden.
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Möchte man weiterführende Infos einholen oder einen Antrag stellen, kann man die Internetseite http://www.bafoeg-aktuell.de/cms/studium/bildungskredit/ nutzen.







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