Ausbildung zum Elektriker: Tipps und Informationen

von am 2. September 2012 in Ausbildung

Ausbildung zum Elektriker: Tipps und Informationen

Heutzutage ist es nicht einfach eine passende Ausbildung zu bekommen. Jedoch gerade in den technischen Berufen werden immer wieder Auszubildende gesucht, so auch als Elektriker. Der in Deutschland sehr anerkannte Ausbildungsberuf ist für Mädchen genauso geeignet, wie für Jungen.

 

Als Elektriker/in montiert man mechanische Teile, elektrische Geräte und Komponenten. Der Beruf ist sehr vielseitig und verlangt handwerkliches Geschick und selbständiges Arbeiten. Auch für die Wartung und Instandhaltung ist ein Elektroniker zuständig.

Folgende Voraussetzungen sollte man mitzubringen:

    • Mittlerer Bildungsabschluss oder Abitur
    • Gute Noten in den technischen Unterrichtsfächern, wie z.B. Physik
    • Technisches Verständnis
    • Handwerkliches Geschick
    • Selbständiges Arbeiten
    • Kommunikations- und Teamfähigkeit

Die Ausbildung dauer 3,5 Jahre. Sie ist bundesweit gleich geregelt und erfolgt dual. Duale Ausbildung heißt, es erfolgt eine praktische Ausbildung im Betrieb und in der Berufsfachschule wird die Theorie beigebracht. Als Azubi zum Elektroniker lernt man, unter anderem elektrische Messungen durchführen, elektrische Verteilungen verdrahten und montieren, TV und Telefon Installationen erstellen, Berechnen, Dimensionieren, bestücken und löten von Leiterplatten, sogar einen Busch-Jaeger Steckdosen-Einsatz einbauen. Im dritten Ausbildungsjahr erfolgt eine Spezialisierung in folgende Fachrichtungen. Es gibt verschiedene Spezialisierungen dieses Ausbildungsberufs. Unter denen kann man dann im 3ten Ausbildungsjahr wählen kann.

Folgende Richtungen stehen zur Wahl:

      • Elektroniker/in Fachrichtung Automatisierungstechnik(Handwerk)
        (speziell für Werkzeugmaschinen tätig,)
      • Elektroniker/in Energie und Gebäudetechnik
      • Elektroniker/in Informations- und Telekommunikationstechnik

Mit Abschluss dieser Lehre gibt es den Facharbeiterbrief. auch noch Weiterbildungsmöglichkeiten zum. Es gibt die Möglichkeit auch einen Meisterabschluss zu machen. Zwischen folgenden Ausbildungen kann man wählen:

        • Industriemeister Gebäudetechnik
        • Netzmonteur
        • Industriemeister/in Elektrotechnik

Als Elektriker kann man sich selbständig machen. Es fehlt oft an guten Betrieben. Nach einer Weiterbildung und Abschluss der Prüfung als Meister, darf man sogar selbst Lehrlinge ausbilden. Zur Ausbildung als Meister kann man sich bei der zuständigen Handwerkskammer anmelden. Die Dauer ist unterschiedlich, je nach dem ob man dies an einem Abendkurs oder Vollzeitkurs macht. Rechnen sollte man mit 2 Jahren.

Die Möglichkeit zur Selbständigkeit

Als ausgebildeter Elektriker, sobald man anschließend seinen Meister geschafft hat, kann man sich ohne weiteres selbständig machen. Es muss jedoch bedacht werden, dass man ausreichend Eigenkapital besitzen muss, denn ausreichend Material sowie einen Firmenwagen und die nötigen Büroutensilien muss man sich schon anschaffen.








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